Ein Orkantief mit dem schönen Namen RAPUNZEL entwickelt sich bei Irland und zieht nordwestwärts ins Seegebiet vor Norwegen. Uns streift am Vormittag die Warmfront. Anschließend gelangen wir in den Warmsektor des Tiefs, in welchem wir auch am Ostersonntag verweilen. Vom Windfeld bekommt lediglich das Nordseeumfeld etwas ab. Montag etabliert sich dann hinter dem abgezogenen Tief eine kleine Hochzelle über Deutschland. Sie sorgt an Ostermontag und in der ersten Wochenhälfte für ruhiges, teils sonniges oder wolkiges Frühlingswetter.

Guten Morgen!
Heute starten wir mit starker Bewölkung in das Osterwochenende. Am Vormittag kann es örtlich auch etwas regnen, bevor die Wolken am Nachmittag auch auflockern. Dann ist es meist trocken. Mit der zu uns gelenkten milden Luftmasse liegen die Tiefstwerte am Morgen bei 8 bis 10 Grad. Wir erreichen am Tage Höchstwerte von 13 Grad in Lüdenscheid und 15 bis 16 Grad rund ums Münsterland. Es weht ein mäßiger Westwind mit starken Böen bis 45 km/h.
Am Abend und in der Nacht zu Ostersonntag, vielerorts werden die Osterfeuer entzündet, ist es zunehmend gering bewölkt, später auch klar. Die Temperaturen liegen zum Sonnenuntergang bei 13 Grad, sie sinken bis zum Morgen auf 10 Grad ab. Der Wind lässt am Abend vorübergehend nach, er frischt im Laufe der Nacht wieder böig aus Süd auf.


Die weiteren Aussichten für Westfalen
Der Ostersonntag startet wolkig, örtlich auch heiter. Bis zum Mittag verdichten sich dann aber die Wolken, nachfolgend fällt örtlich etwas Regen. Mit Höchstwerten von 11 Grad im Bergland und 14 Grad im Münsterland und im Hagener Raum ist es nicht mehr ganz so mild wie am Samstag. Der Südwest- bis Westwind weht mäßig bis lebhaft, es gibt immer wieder steife Böen um 55 km/h.
Die Nacht zu Ostermontag ist dann vielerorts wieder klar. Es bleibt bei Tiefstwerten von 2 bis 4 Grad trocken. Es muss mit Bodenfrost gerechnet werden.
Ostermontag dann der schönste Tag vom Osterfest. Es ist heiter oder sonnig, selten auch wolkig. Die Höchstwerte liegen bei 11 Grad im Bergland und 13 Grad im Flachland. Es weht ein schwacher westlicher Wind.


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