Das Wetter im Juni

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Was der Juni so alles kann

Juni, erster Sommermonat des Jahres. Meteorologisch beginnt er (aus statistischen Gründen) am 1., kalendarisch am 21. um 5:31 MESZ.

Es ist für die Meisten von Euch wohl ein recht angenehmer Monat, die Temperaturen liegen noch im erträglichen Bereich, Hitzeperioden folgen meist erst im Juli und August. Meist wechseln sich Hoch- und Tiefdruckphasen ab, allerdings sind dabei bereits erste Gewitter und Unwetter möglich.

Durchschnittlich erreichen wir Temperaturen von 16,4 Grad (Vergleichsperiode 1991 – 2020) und es fallen bis zu 85 l/m² Niederschlag. Er gehört damit zu den niederschlagsreichsten Monaten des Jahres.

Bei einem „normalen“ Wetterverlauf werden zum Monatsanfang meist frühsommerliche Werte bis 25 Grad erreicht, wir liegen dann meist unter hohem Luftdruck mit trockenem Wetter.

Die Schafskälte

Um den 11. Juni herum tritt häufig die Wettersingularität der Schaftskälte auf. Meist handelt es sich dann um einen markanten Wetterwechsel, begleitet oft von schweren Unwettern und kühlerem Wetter. Der Sommer wird so kurzzeitig unterbrochen.

Der Siebenschläfer

Nach der Schafskälte zeigt sich der Sommer dann meist mit stabilem Hochdruckwetter. Ein markantes Datum ist der 25. Juni, oder besser der Zeitraum rund um den 25. Juni. Der Wettercharakter in diesem Zeitraum kann dann maßgeblich für den Verlauf des Sommers sein.

Der Juni in Zahlen

  • Durchschnittstemperatur Ahlen 16,5 Grad
  • kältester Juni 11,2 Grad 1923
  • wärmster Juni 19,8 Grad 2019
  • höchste Temperatur 39,6 Grad Bernburg/Saale
  • kältester Tageshöchstwert 4,7 Grad
  • tiefste Temperatur – 4,3 Grad
  • Durchschnittsniederschlag Ahlen 65 l/m²
  • höchste Niederschlagsmenge 737 l/m² Oberreute (Bayern)
  • Sonnenscheindauer 198 Stunden
  • Tageslänge 16 Stunden 35 min bis 16 Stunden 55 min

Das Wetter im Juni 2021

Das Langfristmodell berechnet gegenüber dem Durchschnittswert von 1990 bis 2020 eine Abweichung von 0,0 bis 1,0 Grad, der Juni sollte also Temperaturnormal bzw. etwas zu warm ausfallen. Und auch die Niederschlagsberechnung sieht normalen Niederschlag für den Juni voraus, im Trend vielleicht etwas zu trocken.

Im Bereich der Schafskälte ist regional eng begrenzt vielleicht nochmals leichter Bodenfrost möglich, sonst ist aber nicht mehr mit Frost zu rechnen.

Erste Tropennächte sind möglich, an 50% der deutschen Messstationen wurden im Verlauf des Juni vereinzelt Tropennächte registriert.

Die Sonne erreicht ihren Höhepunkt. Die meiste Sonnenscheindauer wird regelmäßig im Norden Deutschlands registriert (9 Stunden), weil diese Gebiete mehr im Einfluss des Kontinentalklimas liegen, im Süden liegt öfter eine feucht-warme Luftmasse mit Schauern und Gewittern (7,6 Stunden).

Wir dürfen also gespannt sein, was uns der diesjährige Juni wettermäßig so bereit hält. Schlechter als der Mai geht ja kaum!

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